Aktion: Schuldenfesseln dürfen nicht zum Problem der zukünftigen Generationen werden

Aktion: Schuldenfesseln dürfen nicht zum Problem der zukünftigen Generationen werden

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Am Samstag den 24.02. konnte man in der Klagenfurter Innenstadt aneinandergefesselten jungen Menschen begegnen. Die Junge ÖVP initiierte diese Aktion, um symbolisch die Fessel der Schulden darzustellen. Auf Schuldenscheinen verteilten sie konstruktive Lösungsvorschläge, um den Schuldenberg Kärntens schnellstmöglich zu lösen. „Die Schulden, die in der Vergangenheit gemacht wurden, schränken uns Junge in unseren Möglichkeiten ein. Es muss sichergestellt werden, dass in Zukunft nur noch überlegte Investitionen gemacht werden. Die Verankerung eines Generationenpassus, soll dafür sorgen, dass bei Gesetzesbeschlüssen immer die Folgen für die Jugend bedacht werden. Das Herzstück dieses Passus soll eine Schuldenbremse sein.“, erklärt Julian Geier, Landesobmann der Jungen ÖVP, die Motivation für die Aktion. Der derzeitige Schuldenstand Kärntens beträgt 4.171.000.000 Euro. Die Forderungen der Jungen in der Kärntner Volkspartei sind neben dem Generationenpassus mit der Schuldenbremse, die Verankerung einer Sunset-Klausel in der Landesverfassung, die erneute Begutachtung aller vor dem Jahr 2000 beschlossenen Gesetze sowie die Digitalisierung unseres Bundeslandes. „Die Digitalisierung ist nicht die Zukunft. Sie ist die Gegenwart. Ein beschleunigter Breitbandausbau für hochleistungsfähige Internetverbindungen auf Basis von Glasfaserleitungen bzw. der 5G Technologie und die Digitalisierung der Behördenwege sind wichtige Maßnahmen für die Zukunft Kärntens. Mit einer digitalen Universität könnten wir den Kärntner Studierenden etwas bieten, das sie bis jetzt vergeblich suchen.“, so Geier. Zum Abschluss der Aktion wurde, in Vertretung für die Kärntner Jugend, von Julian Geier ein 5-Punkte Plan mit Jungen Ideen für Kärnten an Landesrat Christian Benger übergeben.