Julian Geier wurde mit 98% zum neuen Landesobmann gewählt

Starkes Ergebnis zeugt von Einheit und Geschlossenheit. Kärntenmilliarde und Generationenpassus sind nur zwei der Forderungen, die das neue Team für Kärnten stellt.

St. Georgen am Längsee – Im Stift St. Georgen am Längsee fand am Samstag, den 20.01., der 27. ordentliche Landestag der Jungen in der Kärntner Volkspartei unter dem Motto „Aufbruch zum Umbruch“ statt. Die 46 Delegierten wählten dabei den neuen Landesvorstand und beschlossen wichtige Forderungen für Kärnten, die mit Landesobmann Julian Geier verfolgt werden sollen.
Geier ist 23 und wohnt in Klagenfurt. Er studiert Geschichte an der AAU sowie Rechtswissenschaften an der JKU in Linz. Seit September ist er bereits geschäftsführender Landesobmann der JVP Kärnten. Beim Landestag wurde er mit 97,83% zum Landesobmann gewählt. Gemeinsam mit seinem Geschäftsführer Herbert Gaggl und 15 weiteren Landesvorstandsmitglieder wird er die JVP in den nächsten Jahren leiten. Ziel des neu gewählten Teams ist es, Kärnten wieder nach vorne zu bringen.

„Wir stehen in Kärnten vor der Herausforderung, mit wenigen physischen Ressourcen Schritt mit anderen Ländern zu halten.“, spricht Geier ein Problem an, dass viel zu lang verdrängt wurde. „Unsere wichtigsten Ressourcen sind Bildung und Innovation. Ein Leuchtturm Projekt wäre es, dass Kärnten die größte digitale Universität Österreichs hat. Wir müssen beginnen, auch in solchen Fragen über den Tellerrand zu blicken um zukunftsfit zu werden und an der digitalisierten Spitze Österreichs zu stehen.“, steckt Geier keine kleinen Ziele. „Und ja, für die Umsetzung von Ideen brauchen wir Geld. Mit einer Kärntenmilliarde könnten wir nachhaltig Arbeitsplätze schaffen. Ich bin davon überzeugt, dass man in gute Dinge investieren sollte und Kärnten ist das.“, fordert Geier Unterstützung.
Ein weiterer Punkt, den die Junge VP Kärnten verfolgen will, ist die Verankerung eines Generationenpassus in der Kärntner Landesverfassung. „Wir müssen endlich begreifen, dass unser akutestes Problem die Vernachlässigung der Jungen ist –  es muss endlich wieder angegangen werden.“ Über viele Jahre hinweg haben sich in Österreich, aber auch in Kärnten eine Vielzahl von Gesetzen angehäuft, die einfache Prozesse verkomplizieren und nicht mehr den aktuellen Lebensrealitäten entsprechen. Daher fordert die JVP Kärnten, die Überprüfung aller vor 2000 in Kärnten erlassenen Gesetze.
„Wir können uns nicht immer auf die Schönwetterpolitik verlassen, wir müssen auch die ernsten und schwierigen Probleme angehen. Wir müssen vom Reagieren hin zum Agieren kommen.“, betont der 23-jährige.
Die Richtung der Jungen in der Kärntner Volkspartei ist klar: Das Ziel ist es, wieder zu der größten Jungendorganisation Kärntens zu werden, sowie 30 neue Ortsgruppen zu bilden. Landesparteiobmann Christian Benger unterstützt die Forderungen der Jungen: „Ihr habt in mir einen starken Verbündeten. Gemeinsam werden wir es schaffen, die Neue Volkspartei in Kärnten nach vorne zu bringen.“