„Damit die Jugend ohne Halloweenschreck durchstarten kann, braucht es das Pflichtfach Finanzbildung!“ – JVP Kärnten Landesobmann CO GR Julian Geier fordert Finanzbildungsoffensive zum Weltspartag
Landesobmann Julian Geier: „Finanzkompetenz ist der Schlüssel zu einer sicheren Zukunft für unsere Jugend.
Klagenfurt, 31.10.2024 – Anlässlich des Weltspartags richtet die Junge Volkspartei Kärnten (JVP Kärnten) Forderungen und Ideen an die nächste österreichische Bundesregierung in Zusammenhang mit finanzieller Sicherheit. Um junge Menschen besser auf finanzielle Herausforderungen vorzubereiten und die finanzielle Kompetenz der Jugend zu stärken, braucht es dringend das Schulfach Finanzbildung. Immer öfters scheint es, dass die Jugend den Bezug zu Geld verliert. Ausreichend Finanzkompetenz ist der Schlüssel für junge Menschen, eigenverantwortlich ihre Zukunft zu gestalten und nicht von anderen abhängig zu sein.
Verpflichtendes Unterrichtsfach Finanzbildung ab der Unterstufe
Die Einführung eines verpflichtenden Unterrichtsfachs für Finanzbildung ab der Unterstufe mit mindestens einer Schulstunde pro Woche wäre ein wichtiger Schritt für eine stabile Zukunft der Jugend. Hintergrund dieser Forderung ist die steigende Verschuldung junger Menschen in Österreich, insbesondere durch Trends wie „Buy Now, Pay Later“ oder „Klarna-Schulden“.
„Wir wollen einen Startvorteil für jeden jungen Menschen“, betont Landesobmann Julian Geier. „Ausreichende Finanzkompetenz sehen wir als eine der Schlüsselqualifikationen für eine sichere Zukunft. Es soll keinen Unterschied machen, aus welchem Elternhaus man stammt.“
Um die finanzielle Kompetenz der Jugend zu stärken und sie auf die Herausforderungen des modernen Finanzsystems vorzubereiten sollen neben dem neuen Unterrichtsfach auch Workshops angeboten werden, die Jugendliche im Alltag unterstützen sollen. „Unsere Schüler sollen verstehen, wie man sinnvoll spart, Geld veranlagt und wie der verantwortungsvolle Umgang mit Geld funktioniert“, erläutert Geier weiter.
„Finanzbildung kann auch dabei helfen, sich neben Sicherheit auch Eigentum zu schaffen“, fügt Geier hinzu.“ Mit der Integration von Finanzbildung ins Bildungssystem möchte die Junge ÖVP-Kärnten das Bildungssystem mehr an die realen Lebensbedingungen heranführen und den Jugendlichen die notwendigen Werkzeuge für einen verantwortungsvollen Umgang mit Geld an die Hand geben.
Aktiendepot für einen gelungenen Start ins Leben
Jedem jungen Menschen soll ein staatlich gefördertes Aktiendepot zur Verfügung stehen, um ihnen einen finanziellen Startvorteil ins Erwachsenenleben zu ermöglichen. „Wir fordern, dass für jeden jungen Menschen monatlich 10 Euro in ein Aktiendepot eingezahlt werden“, erklärt Geier. „Jeder Österreicher soll mit einer kleinen Finanzspritze ins Leben starten.“ Über 18 Jahre hinweg entspricht das einer Summe von 2.160 Euro, die der Staat investieren müsste. Wenn wir eine durchschnittliche Rendite von 3,5 Prozent annehmen, würde dieses Depot bis zum 18. Lebensjahr auf etwa 3.042,86 Euro anwachsen.
Ab dem 14. Lebensjahr sollen die Jugendlichen aktiv selbst mitbestimmen können, wie ihr Geld veranlagt wird etwa, ob ein Fokus auf ETFs liegen soll oder mehr in dem einen oder anderen Bereich investiert werden soll, wie beispielsweise im Digitalisierungssektor oder in ein Unternehmern mit Nachhaltigkeitsfokus „Damit geben wir den jungen Menschen einen finanzielle Starthilfe für das Erwachsenenleben, sondern auch die Möglichkeit, frühzeitig Verantwortung für ihre eigenen Finanzen zu übernehmen und praktische Erfahrungen im Vermögensaufbau zu sammeln“, betont Geier. „Es ist unsere Aufgabe, Kinder und Jugendliche bestmöglich auf die Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft vorzubereiten“, so Geier abschließend. „Finanzbildung und finanzielle Kompetenz sind dabei unerlässlich.“(Schluss)